Vertragsverlängerung

Unions Brandy bleibt bis 2017 an der Alten Försterei

Der 1. FC Union hat sich die Dienste von Sören Brandy für zwei weitere Jahre gesichert. Der Stürmer, dessen Vertrag am Saisonende ausgelaufen wäre, unterschrieb bis 2017.

Foto: Uwe Anspach / pa/dpa

Nur zwei Tage nach der Präsentation neuer Rekordzahlen auf der Mitgliederversammlung und der erfolgreichen Wiederwahl des kompletten Aufsichtsrates wartete der 1. FC Union mit einer weiteren guten Nachricht auf. Der Zweitligist sicherte sich die Dienste von Sören Brandy bis 2017. Der Vertrag des Angreifers wäre am Saisonende ausgelaufen.

Eine Verpflichtung, die Sinn macht. Brandy, der für das Spiel am Sonnabend gegen 1860 München allerdings Rot-gesperrt ist, zählte schon in seiner Premierensaison 2013/14 mit zwölf Treffern und drei Vorlagen zu den torgefährlichsten Spielern bei den Köpenickern. In der aktuellen Spielzeit traf Brandy bereits dreimal.

„Ich bin glücklich, dass ich noch weitere Jahre für Union spielen darf. Meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl in Berlin", sagte der 29-Jährige: "Der Klub, die Fans, das Umfeld - das ist alles meins."

Signalwirkung für die kommenden Wochen

Trainer Norbert Düwel ist froh, den schlitzohrigen Stürmer auch in der nächsten Saison in seinen Reihen zu wissen. "Zu Beginn hatte ich ihn ja kaum im Training, weil er verletzt war. Aber seine Qualitäten habe ich zu schätzen gelernt. Klar, dass wir einen solchen Spieler halten wollten", sagte der Union-Coach.

Union erhofft sich durch die Personalie auch eine Signalwirkung für die kommenden Wochen, in denen die richtungsweisenden Spiele gegen 1860 München (22. November), bei Erzgebirge Aue (28. November) und gegen den FSV Frankfurt (7. Dezember) warten - alles direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Brandys Kontrakt gilt sowohl für die Zweite Liga als auch für die Bundesliga.