Kurztrainingslager

Union zieht es schon wieder nach Kienbaum

Zweitligist Union wird in der Länderspielpause wieder ins Kurztrainingslager gehen, um sich auf die Spiele gegen die direkten Konkurrenten im Ligakeller vorzubereiten. Das hat schon einmal gewirkt.

Foto: Lukas Schulze / dpa

Wie schon im Oktober wird der 1. FC Union die anstehende Länderspielpause nicht ungenutzt lassen. Der Fußball-Zweitligist wird vom 17. bis 20. November erneut in ein Kurztrainingslager gehen. Ziel der Maßnahme ist es, sich in der Abgeschiedenheit des Olympiastützpunktes in Kienbaum auf die dann anstehenden Spiele gegen 1860 München am 22. November in der Alten Försterei, am 28. November bei Erzgebirge Aue sowie am 7 Dezember gegen den FSV Frankfurt vorzubereiten.

„Die Länderspielpause ist auch immer mal ein Break, wo man Dinge auf den Weg bringen kann“, erklärte Unions Trainer Norbert Düwel. Es gelte auch, aus der gewohnten Umgebung rauszukommen, um sich konzentriert auf die wichtigen Wochen danach einschwören zu können.

Schon im Oktober hatten die Köpenicker vier Tage in Kienbaum verbracht. „Die Spieler“, so Düwel, „haben das auch sehr gut angenommen. Man ist näher zusammengerückt.“ Neben den normalen Trainingseinheiten ist unter anderem ein Grillabend geplant, der den Teamgeist innerhalb der Mannschaft noch einmal fördern soll.

Testspiel am 13. November gegen internationalen Gegner

Die Maßnahme, für einige Tage das alltägliche Umfeld zu verlassen, hatte im Oktober seine Wirkung nicht verfehlt. Union hatte damals zunächst den SV Sandhausen mit 3:1 besiegt und sechs Tage später sogar die Negativserie auf fremden Plätzen mit einem verdienten 2:1 beim VfR Aalen beendet. Einen ähnlichen Effekt wünschtz sich Düwel auch mit Blick auf die Partien gegen München und in Aue.

Darüber hinaus wird Union am 13. November noch ein Testspiel in der Alten Försterei bestreiten. Anstoßzeit und gegner stehen noch nicht fest. „Es wird aber ein internationaler Gegner sein“, erklärte Düwel.