Neuer Stürmer

Kobylanski soll Unions Angriff mehr Schwung verleihen

Zweitligist Union ist auf der Suche nach einem neuen Stürmer fündig geworden. Die Köpenicker verpflichten Martin Kobylanski von Werder Bremen für ein Jahr auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption.

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Nur einen Tag nach der Verpflichtung des Stürmers Maximilian Thiel, 21, vom 1. FC Köln hat der 1. FC Union mit Martin Kobylanski einen weiteren Angreifer verpflichtet. Der 20-Jährige wechselt vom Bundesligisten Werder Bremen an die Alte Försterei, zunächst auf Leihbasis für ein Jahr. Eine Kaufoption ist jedoch bereits vereinbart.

„Mit Martin Kobylanski haben wir einen jungen Stürmer verpflichtet, der alles mitbringt, um bei uns Erfolg zu haben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm und bin überzeugt davon, dass er richtig gut in unser Team passt. Hier kann er zeigen, dass er sich als Fußballprofi durchsetzen will“, freut sich Union-Trainer Norbert Düwel über den insgesamt sechsten Zugang in dieser Saison.

Martin Kobylanski, der für die Bremer acht Bundesligaspiele bestritten hat, ist der Sohn des ehemaligen Fußballprofis Andrzej Kobylanski, der für Tennis Borussia, Hannover 96 und auch Energie Cottbus gespielt hat. Der 1,79 Meter große Mittelstürmer gehört aktuell zum Kader der polnischen U21-Auswahl.

„Ich muss spielen, um mich weiterzuentwickeln“

„Wir waren schon eine Weile im Kontakt, und ich freue mich, dass es jetzt endlich geklappt hat. Ich muss spielen, um mich weiterzuentwickeln und glaube, dass das hier möglich sein wird“, sagte Martin Kobylanski. Viele Worte über seinen neuen Klub wollte er nicht verlieren: „Ich komme aus Berlin und bin in der Region aufgewachsen – ich weiß, welche Bedeutung dieser Verein hat.“

Ob Kobylanski wie Thiel bereits für die Partie am Freitag gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg einsatzbereit ist, ist noch offen. Für Nico Schäfer, Unions kaufmännisch-organisatorischen Leiter, ist die Verpflichtung von Kobylanski ein weiterer Schritt in Richtung Mentalitätswechsel, den der Klub mit Beginn dieser Spielzeit begonnen hat. „Ein weiterer junger Spieler aus der Bundesliga wird künftig für Union spielen, das freut mich sehr. Auch in diesem Fall ist bereits klar, wie es weitergeht, wenn der Spieler bei uns zum Leistungsträger reift. Damit herrscht für alle Seiten Planungssicherheit, und Martin kann sich voll und ganz auf seine Leistung konzentrieren“, sagte Schäfer.