Toni Leistner

Union präsentiert ersten Neuzugang unter Cheftrainer Düwel

Trainer Norbert Düwel verjüngt das Team. Der 23-jährige Toni Leistner von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden kommt nach Köpenick. Der Innenverteidiger erhält einen Vertrag bis 2017 beim 1. FC Union.

Foto: Thomas Eisenhuth / dpa

Der 1. FC Union präsentiert mit Innenverteidiger Toni Leistner den ersten Transfer unter dem neuen Cheftrainer Norbert Düwel. Der 23-Jährige kommt ablösefrei von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden und erhält bei den Köpenickern einen Vertrag bis 2017.

Der gebürtige Dresdner schaffte in der vergangenen Saison unter Trainer Olaf Janßen seinen endgültigen Durchbruch bei Dynamo und kam zu 16 Einsätzen. Zum Saisonende spielte er in den letzten zwölf Spielen über die kompletten 90 Minuten. In den Jahren zuvor kam er vor allem in der Zweiten Mannschaft der Dresdner zum Einsatz. Anfang 2013 wurde er für eine Halbserie an den Halleschen FC in die Dritte Liga verliehen.

Verjüngungskur für ältesten Kader der Zweiten Liga

„Mit Toni Leistner bekommen wir einen jungen, aggressiven und robusten Innenverteidiger. In der abgelaufenen Saison, die für einen jungen Spieler extrem schwierig war, hat er bewiesen, dass er sich in der Zweiten Liga durchsetzen will und kann. Dazu braucht man neben der fußballerischen Qualität auch die richtige Mentalität. Beides ist vorhanden. Mit seinen 23 Jahren ist er zudem noch entwicklungsfähig und hat gute Perspektiven, die es gemeinsam zu erarbeiten gilt“, sagte Trainer Nobert Düwel.

Der Abwehrspieler ergänzt die Innenverteidigung um das Trio Fabian Schönheim, Mario Eggiman und Roberto Puncec. Nach dem Abgang von Christian Stuff, 31, ist dieser Transfer vor allem mit Blick auf die Verjüngung des Teams zu verstehen. Union stellte in der vergangenen Saison den ältesten Kader der Zweiten Liga.

Linksverteidiger, Torhüter und Stürmer gesucht

„Ich hoffe, dass ich schnell auf dem Platz überzeugen kann, auch wenn ich weiß, was mich hier erwartet. Union ist ein gestandener Verein mit großen Ambitionen. Entsprechend klar ist mir, dass ich hier auf richtig gute Kollegen treffe. Aber ich bin es gewohnt, mir alles zu erkämpfen.“

Leistner hat für Union ein Angebot von Ferencvaros Budapest ausgeschlagen: „Union hat sich sehr um mich bemüht und mir ein gutes Gefühl gegeben. Die Gespräche mit Norbert Düwel waren sensationell und gaben den Ausschlag für meine Entscheidung.“

Leistner ist nach Rechtsverteidiger Christopher Trimmel erst der zweite Zugang von Union. Die Köpenicker suchen noch einen Linksverteidiger, einen Torhüter und nach dem Abgang von Angreifer Simon Terodde nach Bochum mindestens noch einen Stürmer.