Als ob es nicht sportlich schon genug Probleme geben würde beim 1. FC Union, müssen seine Profis nun auch noch mit dem Bus statt mit dem Flugzeug zum Auswärtsspiel am Sonnabend zu 1860 München (13 Uhr, Sky) reisen. Sturmtief „Xaver“ zwang den Berliner Fußball-Zweitligisten am Freitag zu dieser ungewollten Planänderung.
Von entspannter Anreise nach München kann demnach keine Rede sein. Dabei soll doch ausgerechnet in der bayrischen Landeshauptstadt endlich die Trendwende nach vier Punktspielen ohne Sieg und dem ernüchternden Pokalaus gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern eingeleitet werden.
„Je länger eine Serie dauert, sowohl die Siegesserie der Sechziger als auch unsere Negativserie, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gebrochen wird“, sagte Trainer Uwe Neuhaus. „Es stehen noch drei Spiele bis zur Winterpause an. Da kann man eine Menge Boden verlieren oder auch gut machen“, meinte Neuhaus, der auf die Innenverteidiger Fabian Schönheim (Oberschenkelverletzung) und Christian Stuff (Außenbandriss im Sprunggelenk).
Schweizer soll die Defensive der Köpenicker stärken
Nur gut, dass Mario Eggimann wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Der Schweizer hat seinen Bandscheibenvorfall auskuriert und als Stabilisator in der Defensive, vor allem aber als Führungsfigur wieder zur Verfügung. „Sicherlich werde ich auch versuchen, mit meiner Präsenz auf dem Platz Einfluss auf unser Spiel zu nehmen“, sagte Eggimann.
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