Der 1. FC Union geht mit einem Rekordetat in die Zweitliga-Saison. So plant der Berliner Fußball-Zweitligist für 2010/11 mit 13 Millionen Euro. Das bedeutet eine Erhöhung um rund 15 Prozent. Im Vorjahr war der Köpenicker Klub noch mit 12,2 Millionen Euro gestartet. Die Summe wurde jedoch auf 11,3 Millionen Euro korrigiert, nachdem sich der Klub vom damaligen Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) getrennt hatte.
Auch die Lizenzspielerabteilung kann in dieser Spielzeit mit mehr Geld planen. Denn allein sechs der 13 Millionen Euro entfallen auf den Profibereich. Das sind rund 1,2 Millionen Euro mehr als noch in der vergangenen Spielzeit. Vor Jahresfrist standen Trainer Uwe Neuhaus und Teammanager Christian Beeck knapp 4,8 Millionen Euro zur Verfügung, inklusive einer Zulage für mögliche Wintertransfers. Zwar waren auch vor dieser Saison alle Zugänge ablösefrei. Doch die Verpflichtungen zum Beispiel eines Ahmed Madouni oder eines Santi Kolk dürften sich in den entsprechenden Gehältern der Spieler niederschlagen. Richtig große Sprünge lassen sich mit diesen 13 Millionen dennoch kaum machen. Zum Vergleich: Lokalrivale und Aufstiegskandidat Hertha BSC ist mit einem Etat von 33 Millionen Euro unterwegs.



