Uwe Neuhaus liebt es, die Dinge im Unklaren zu lassen. Nur auf einer Position legte sich der Trainer schon frühzeitig fest: Jan Glinker bleibt die Nummer eins im Tor des 1. FC Union. Glinker hat sich im Duell gegen Marcel Höttecke durchgesetzt, der aus Dortmund kam und ihn im Falle einer Verletzung vertreten wird. Auch die Abwehr steht. In der Innenverteidigung ist vor allem Zugang Ahmed Madouni gesetzt. Er komplettiert die Viererkette mit Patrick Kohlmann, Daniel Göhlert und Jerome Polenz.
In der Innenverteidigung könnten auch Christoph Stuff und Bernd Rauw auflaufen, die diese Position in der vergangenen Saison schon gespielt haben. Vor der Abwehr lässt Neuhaus eine Doppelsechs aus Kapitän Torsten Mattuschka und Macchambes Younga-Mouhani spielen, Dominic Peitz schaffte es ein wenig überraschend nicht in die Startelf. Wenn er aber das Niveau der vergangenen Rückrunde erreichen kann, ist er eine denkbare Alternative zu Younga-Mouhani. Mattuschkas Job wird es sein, die Abwehr mit dem offensiven Mittelfeld zu verbinden – eine neue Aufgabe für ihn. Bisher spielte er als Spielmacher hinter den Spitzen, wo jetzt Zugang Santi Kolk agiert. Der Niederländer muss allerdings noch beweisen, dass er die erhoffte Verstärkung ist. Auch das Zusammenspiel mit Mattuschka läuft noch nicht reibungslos. Neben Kolk sorgt Chinedu Ede für Druck über außen, Kenan Sahin hat sich in der Vorbereitung nicht als Konkurrenz erwiesen. Auf der linken Seite hat Neuhaus derzeit ohnehin keine Alternative: Da sich Michael Parensen nach einer Knieverletzung im Aufbautraining befindet, ist Ede gesetzt. Auf der rechten Seite dagegen sitzt Björn Brunnemann in Christopher Quiring ein schneller und quirliger Spieler im Nacken.
Wie der Angriff im 4-2-3-1-System aussieht, ist klar. Hier hat John Jairo Mosquera Vorteile gegenüber Karim Benyamina. Torgefahr vermochten beide in den Testspielen während der Vorbereitung jedoch nicht zu verbreiten. Zugang Halil Savran hat noch Anpassungsprobleme.
mkl




