Gegen 8.30 Uhr hievte der Spezialkran, der eigentlich schon am Mittwoch erwartet worden war, jedoch erst am Mittwoch in den frühen Morgenstunden in Köpenick eintraf, den ersten Pfeiler in die für ihn seit Wochen vorbereitete Halterung. Bis zum Abend waren auf der Gegengeraden und in den Bereichen hinter den Toren 25 der insgesamt 29 Stützpfeiler aufgebaut und verankert. Lediglich in den beiden Kurven sieht es noch leer aus. Die jeweils zwei Spezialstützen werden erst noch geliefert, dann extra montiert. Wie gut vorgearbeitet worden war, erklärte Christian Arbeit, Leiter des Bereichs Medien/Kommunikation beim Drittliga-Ersten: „Alles passt so, wie es passen soll.“
Insgesamt vier Wochen sind für die Montage der insgesamt rund 400 Tonnen schweren Dachkonstruktion veranschlagt. Die frühest mögliche Rückkehr der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus, die am Mittwochabend beim 0:0 in Burghausen zum zwölften Mal in Folge nicht verloren hat und weiter auf Kurs Richtung Zweite Liga liegt, ist der 25. April. Gegner im ersten Heimspiel der neuen Alten Försterei wäre dann die SpVgg Unterhaching. Danach würden noch zwei weitere Begegnungen in der angestammten Heimstätte des Fußball-Drittligisten folgen: am 9. Mai gegen Jahn Regensburg sowie am 16. Mai gegen Rot-Weiß Erfurt.
Klubchef Dirk Zingler ist optimistischer denn je, dass der Aufstieg in die Zweite Liga in der angestammten Heimstätte gefeiert werden kann: „„Wir werden fertig werden“, sagt Zingler: „Und wir werden bis dahin nicht einen Tag verschwenden.“




