Es war ein bemerkenswert schwacher Auftritt von Hertha BSC beim 0:2 (0:1) in Münster. Die Berliner Spieler waren völlig frustriert und durchschritten wortlos die Mixed Zone. Die Stimmen zum Spiel deshalb nur von Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Benjamin Weber.
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Trainer Stefan Leitl über...
...das 0:2 in Münster: „Das Spiel fängt für uns ganz gut an, das war dann aber auch unsere einzige Aktion in der ersten Hälfte mit Jonjoe über die rechte Seite. Irgendwie sind wir nicht ins Spiel gekommen, wir waren sehr unsauber im Passspiel, hatten zwar mal Aktionen übers Mittelfeld, wo wir ein offenes Visier Richtung Kette der Münsteraner bekommen haben. Beim 0:1 hatten wir gar keine Not, in der Spieleröffnung in die Vertikale zu gehen. Wir sind nie so richtig ins Spiel gekommen.“
Hertha BSC: Trainer Stefan Leitl sieht Willen bei seiner Mannschaft
...den Willen der Mannschaft: „Zweite Hälfte habe ich schon gesehen, dass die Jungs wollten, aber es ging nicht. Es war nicht gut in der Ausführung, in der Entscheidungsfindung. Da verfolgen wir den Mann nicht und dann hatten wir auch nichts mehr, um zurückzukommen. Es war ein verdienter Sieg für Münster.“
Sportdirektor Benjamin Weber über...
...das kollektive Verfehlen der Normalform: „Wir waren unsauber während des ganzen Spiels. Zu Beginn hatten wir eine gute Situation, aber sonst war es so ein bisschen das ganze Thema Geradlinigkeit, Fokus. Wir haben keine sauberen Aktionen gespielt und waren deshalb auch nicht torgefährlich. Deswegen kann ich Preußen Münster nur zum Sieg gratulieren. Man hat gesehen, dass wir wollten, aber es hat einfach nicht funktioniert. Das ist sehr enttäuschend.“

...ein mögliches Elfmeter-Foul an Jonjoe Kenny in der 1. Minute: „Gefühlt war es ein Foul, aber ich konnte die Szene noch nicht genau sehen. Aber daran lag es nicht, wir haben einen wirklich schlechten Tag gehabt.“
Benjamin Weber über verletzten Ernst: „Am Torwartwechsel lag es nicht“
...die Frage, ob der Torwartwechsel kurz vor Anpfiff zu Unsicherheit geführt hat: „Nein, gar nicht. Es hatte mit der Gesamtgemengelage zu tun, dass wir über zehn Verletzte haben. Mit der Roten Karte von Linus Gechter fehlt uns jetzt noch einer. Aber am Torwartwechsel lag es überhaupt nicht.“
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...die Annahme, dass es für Hertha um nichts mehr geht: „Das stimmt nicht. Für uns ging es um drei Punkte, unser Ziel war es, insgesamt 49 Punkte zu holen. Das war die ganze Woche das Thema, wir wollten das Spiel gewinnen und haben es nicht geschafft.“

Montag
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...den Ausblick aufs Saisonfinale kommende Woche: „Erstmal geht es darum, das Spiel heute zu analysieren. Aber das ändert gar nichts, wir haben ein Heimspiel zum Abschluss und das wollen wir gewinnen, das ist das klare Ziel. Wir müssen schon kritisch mit der Leistung heute sein, aber dann geht es weiter. Wir wollen zum Abschluss der Saison eine bessere Leistung zeigen. Wir hatten jetzt eine lange Serie und haben uns viel erarbeitet, deswegen wollen wir die Saison am kommenden Sonntag gut beenden.“





