Es müsste schon sehr viel zusammenkommen, damit Hertha BSC am kommenden Wochenende den Klassenerhalt sichern kann. Ein eigener Sieg und ausnahmslos Niederlagen der Konkurrenz im Tabellenkeller. Nicht unbedingt eine realistische Variante – und damit dürften sich auch die Zukunftsplanungen beim Berliner Fußball-Zweitligisten verzögern.

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Wer muss im Sommer gehen? Wer darf bleiben? Wessen Vertrag wird noch einmal verlängert? Toni Leistner hätte großes Interesse daran, ein weiteres Jahr beim Hauptstadtklub zu spielen. Vielleicht seine letzte Saison. Noch aber ist ungewiss, wie es für den Kapitän weitergeht.

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Hertha BSC führt erste Gespräche mit Leistner

„Im Hintergrund laufen Gespräche“, verriet der 34-Jährige am Sonnabend nach dem 1:1 gegen Darmstadt 98. „Zecke und Benny (Andreas „Zecke“ Neuendorf und Sportdirektor Benjamin Weber, Anm. d. Red.) wissen ganz genau, wo ich wohne, und können mir dann gern ein Vertragsangebot vorbeibringen.“

Doch der Routinier weiß auch, dass solche Verhandlungen um die Zukunft erst dann in den Mittelpunkt rücken, wenn die Probleme der Gegenwart gelöst sind. „Wir haben derzeit andere Themen, wir wollen erstmal den Klassenerhalt fix machen“, sagte also auch Leistner, „und dann können wir über so etwas reden.“

Trainer Stefan Leitl warnt vor verfrühten Planungen

Damit ist Herthas Abwehrchef auf einer Linie mit Trainer Stefan Leitl. „Die neue Saison können wir dann planen, wenn wir es geschafft haben, in der Liga zu bleiben“, hatte der 47-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die „Lilien“ erklärt. „Ich glaube, dass die ersten Gespräche schon geführt wurden. Ich glaube aber auch, dass wir gut daran tun, diese Gespräche erst zu intensivieren, wenn wir safe sind.“

Das könnte am kommenden Wochenende eventuell der Fall sein. Vielleicht aber auch erst eine oder zwei Wochen später. Egal, wann der Abstiegskampf beendet ist. Bei Hertha wissen sie, was sie an ihrem Kapitän haben. Und Toni Leistner weiß, was er an Hertha hat.

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