In Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am Sonnabend (13 Uhr, Olympiastadion und live auf morgenpost.de) beschäftigt Hertha BSC die Frage, wie die gelbgesperrten Stammkräfte Jonjoe Kenny und Michael Cuisance zu ersetzen sind.

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Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 15 Grad erprobte Trainer Stefan Leitl am Mittwoch auf dem Hanns-Braun-Platz verschiedene Varianten dafür. Im Elf-gegen-Elf spielte Michal Karbownik die Kenny-Position auf der rechten Schiene, Kevin Sessa ersetzte Cuisance im zentralen Mittelfeld.

Hertha BSC: Deyovaisio Zeefuik könnte wieder in der Dreierkette spielen

Wie schon beim Auswärtssieg in Köln spielte Deyovaisio Zeefuik erneut in der Dreierkette – obwohl der nominelle dritte Innenverteidiger Marton Dardai nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. Es könnte also tatsächlich eine Option sein, Zeefuik ganz bewusst wieder im Abwehrzentrum aufzubieten und nicht nur als Notnagel.

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Marten Winkler würde auf seiner neuen Position als Schienenspieler gewiss davon profitieren. Nach dem Spiel in Köln sagte Leitl angesprochen auf Winklers Leistung: „Großes Kompliment auch an Deyo, der hinter ihm war und ihn gecoacht hat.“

Sessa mit Extra-Schicht für Eckbälle

Am Mittwoch im Training rotierte Herthas Übungsleiter aber auch noch durch und versuchte es doch wieder mit Dardai in der Dreierkette und Zeefuik auf der rechten Schiene. Das Zünglein an der Waage dürfte in dieser Frage Karbownik sein. Der Pole stand in den ersten beiden Spielen unter Leitl in der Startelf, geriet danach aber aufs Abstellgleis und sammelte erst in Köln wieder einige wenige Minuten.

Deutlich gefestigter erscheint da Kevin Sessa als Cuisance-Ersatz. Der 24-Jährige feierte in den jüngsten beiden Spielen mit soliden Joker-Einsätzen sein Comeback nach einer Muskelverletzung und bekam am Mittwoch reichlich Raum, sich auf der Halbposition im Mittelfeld auszuprobieren. Nach der Einheit legte er zudem noch mit Patrick Ebert eine Extraschicht als einziger Eckenschütze ein, auch Leitl verfolgte das aus nächster Nähe und gab dem Mittelfeldspieler Ratschläge.

Kenny, Luca Schuler (beide Belastungssteuerung) und Pascal Klemens (Hüfte) trainierten hingegen rein individuell. Dafür waren außer der Reihe zwei weitere Talente aus der Akademie dabei: Innenverteidiger Egor Greber (18) und Linksverteidiger Diart Gashi (17), der in dieser Woche erstmals mit den Profis trainierte.

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