Wieder Corona-Alarm bei Hertha BSC: Wie der Bundesligist am Mittwoch bekannt gab, wurde Mannschaftskapitän Dedryck Boyata (31) nach seinem Weihnachtsurlaub positiv auf das Coronavirus getestet. Der Belgier hat sich daraufhin in häusliche Isolation begeben. Kontakt mit anderen Teamkollegen gab es offenbar nicht.

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Beim Trainingsauftakt am Mittwochvormittag fehlte der Abwehrchef, Trainer Tayfun Korkut sprach jedoch lediglich von einem Infekt. Über etwaige Symptome gab der Klub zunächst keine Auskunft.
Für Hertha BSC ist es bei Weitem nicht der erste Coronafall im Team. Schon zu Beginn der Pandemie waren Spieler betroffen, ehe es im Abstiegskampf der vergangenen Saison unter anderem den damaligen Coach Pal Dardai erwischte. In der Folge musste sich die gesamte Mannschaft in Quarantäne begeben und konnte vorübergehend nicht fußballspezifisch trainieren.
Hertha BSC hat erlebt, wie gnadenlos Corona sein kann
Einen besonders schweren Verlauf erlebte Hertha-Keeper Rune Jarstein (37). Der Norweger musste zeitweise im Krankenhaus behandelt werden und litt in der Folge an Herzproblemen. Bleibt zu hoffen, dass die Krankheit bei Dedryck Boyata deutlich milder verläuft.
Zuletzt hatte der Abwehrchef seinem Team verletzungsbedingt gefehlt. Als Ersatz stehen Trainer Korkut die Innenverteidiger Niklas Stark, Marton Dardai, Jordan Torunarigha und Linus Gechter zur Verfügung. Die Rückrunde beginnt für Hertha BSC am 9. Januar mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
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JL




