Neues Stadion

Hertha: Treffen zu Stadion-Standort nahe Flughafen Tegel

Hertha diskutiert am Dienstag mit der Senatsverwaltung und der Tegel Projekt GmbH über einen möglichen Standort für das neue Stadion.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (r.) mit Manager Michael Preetz.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (r.) mit Manager Michael Preetz.

Foto: Soeren Stache / picture alliance/dpa

Berlin. In der Debatte um ein mögliches neues Stadion von Fußball-Bundesligist Hertha BSC gibt es Bewegung zwischen den verschiedenen Parteien. Am Dienstag findet eine erste gemeinsame Besprechung zwischen Clubvertretern, Teilen der Senatsverwaltung und der Tegel Projekt GmbH statt, wie Herthas Stadionmanager Klaus Teichert am Montag in einer Diskussionsrunde mit Mitgliedern berichtete. Dabei soll es unter anderem um den potenziellen Standort am Zentralen Festplatz nahe dem Flughafen Tegel gehen.

Zentraler Festplatz: Bestehender Mietvertrag bis 2028

Dies ist jedoch weiter nicht der bevorzugte Platz des Clubs für eine neue Arena. Diese will Hertha nach dem avisierten Auszug aus der bisherigen Spielstätte, dem Olympiastadion, im Jahr 2025 eröffnen. Teichert gab zu bedenken, dass es einen bestehenden Mietvertrag für den Festplatz bis 2028 gebe und keine ausreichende Verkehrsanbindung.

Hertha BSC möchte auf dem Olympiagelände Stadion bauen

Deshalb plädiert der Club weiter für einen Standort auf dem Olympiagelände. Dort würde Hertha gerne auf dem Maifeld bauen, für das Denkmalschutz besteht, oder auf einer Fläche, auf der bislang Wohnungen stehen. Man habe der Wohnungsbaugesellschaft „so viele gute Angebote gemacht, dass möglicherweise auch mal eins auf fruchtbaren Boden fallen wird“, sagte Teichert.

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer wertete es als positives Zeichen, dass der Senat den Wunsch des Clubs nach einem neuen Stadion inzwischen anerkenne. „Wir brauchen eine gemeinsame Zusammenarbeit, die funktioniert derzeit. Manchmal so, dass wir uns wundern, aber meistens gut“, sagte der Unternehmer.