Nach Sieg in Mainz

Tretschok sieht Hertha auf dem richtigen Weg

Nach dem 3:1-Erfolg von Berlin in Mainz zeigt sich Co-Trainer Tretschok erleichtert. Im Abstiegskampf sieht er klare Vorteile für sein Team.

Foto: DAPD

Nach dem Sieg von Hertha BSC in Mainz (3:1) hat sich Berlins Co-Trainer René Tretschok erleichtert gezeigt. „Die Mannschaft hat endlich mal wieder gesehen, was sie kann. Das Spiel war ein Ausdruck dafür, dass wir alle in einem Boot sitzen“, sagte Tretschok beim Montagstraining. Der Sieg vom Sonnabend sei ein „kleiner Schritt in die richtige Richtung“.

Während sich Trainer Otto Rehhagel nicht den Reporterfragen stellte, fuhren die Profis des Fußball-Bundesligisten bei der regenerativen Einheit eine Stunde Fahrrad. Daran nicht teilnehmen konnten Änis Ben-Hatira, Andreas Ottl (beide Magen-Darm-Grippe), Christian Lell, Maikel Aerts (beide Arzttermin) sowie die Langzeitverletzten Fabian Lustenberger (Fußprellung) und Maik Franz (Kreuzbandriss). André Mijatovic absolvierte nach Achillessehnenproblemen eine leichte Laufeinheit.

Vorteile im Abstiegskampf

Nach der überzeugenden Leistung bei Mainz 05 steht Hertha immer noch mit 27 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Trotzdem sieht Tretschok einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften, die augenscheinlich noch gar nicht im Abstiegskampf angekommen sind. „Manche Mannschaften glauben noch gar nicht, was jetzt passiert. Da ist jetzt auch ein negatives Momentum. Wir haben das ja schon seit Wochen.“

Grundsätzlich aber wolle man sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigen. „Wir haben überhaupt nicht die Kraft, auch noch auf Köln oder den HSV zu gucken. Wir werden jetzt alle Energie in uns packen“, erklärte Tretschok.

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