Trotz Köln-Pleite

Rehhagel verzichtet auf die harte Linie bei Hertha

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Beim Abstiegsduell gegen Köln hat Hertha erneut eine Pleite erlebt. Beim nächsten Spiel empfangen die Berliner das Team von Bayern München. Rehhagel setzt dafür auf Erholung seiner Spieler: Zumindest am Montag bekommen sie frei.

Otto Rehhagel verzichtet trotz der neuen Pleite in einem Abstiegsduell bei Hertha BSC weiter auf eine harte Linie. Wie geplant bekommen die Profis am Montag frei. „Sie müssen erst einmal zu sich kommen und die Enttäuschung überwinden“, erklärte der Berliner Chefcoach am Tag nach dem 0:1 in der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln. „Jetzt müssen wir uns wieder fangen, damit wir am Samstag einen adäquaten Gegner abgeben“, sagte Rehhagel schon mit Blick auf das nächste Heimspiel gegen Bayern München. Hertha ist mit der zwölften Saison-Niederlage wieder auf Relegationsplatz 16 gerutscht.

„Ich kann nicht sagen, dass wir nicht wollen. Aber natürlich ist es so, dass ich nicht über 90 Minuten diese absolute Leidenschaft sehe“, appellierte Torhüter Thomas Kraft am Sonntag an seine Kollegen, schloss sich aber selbst nicht aus: „Jeder Einzelne muss besser funktionieren.“ Dass jetzt gegen die Bayern ein Debakel droht, sieht der Ex-Münchner nicht. „Wir wissen alle, es ist nicht leicht, gegen die Bayern Punkte zu holen, es ist aber auch nicht unmöglich. Es heißt ja nicht, wenn sie gegen Hoffenheim 7:1 gewinnen, dass wir dann 1:10 verlieren. Das ist Blödsinn.“

Während Lewan Kobiaschwili nach seiner Gelb-Roten Karte von Köln gegen den FC Bayern gesperrt ist, geht Hertha davon aus, dass die angeschlagenen Kraft (Unterschenkelprellung), Christian Lell (Prellung am Schienbein) und Peter Niemeyer (Knieblessur) rechtzeitig für die Partie gegen den deutschen Rekordmeister wieder fit sind. Patrick Ebert plagt neben einer Bänderdehnung nun auch noch eine Erkältung. Fabian Lustenberger (Fußverletzung) und Maik Franz (Kreuzband-Operation) fehlen ohnehin schon länger.

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