Am Mittwoch waren rund 50 Hertha-Anhänger im Einsatz, die sich freiwillig zum großen Reinemachen in der Berliner Waldbühne eingefunden hatten, damit am Samstag das Public Viewing der Bundesliga-Partie von Hertha BSC gegen den VfB Stuttgart nur wenige hundert Meter vom Olympiastadion entfernt stattfinden kann.
Nicht zufällig waren einige jener Randalierer dabei, die mit ihrer Platzerstürmung nach dem Nürnberg-Spiel (1:2 am 13. März) für die drakonische Strafe des Sportgerichtes des Deutschen Fußball-Bundes gesorgt hatten. Hertha sind gegen Stuttgart nur 25.000 eigene Fans im Olympiastadion erlaubt. Die Ostkurve, aus der heraus die Randalierer auf das Feld gerannt waren, muss leer bleiben.
Kay Bernstein, Mitglied der Harlekins und Mitorganisator des Public Viewings, sagte: „Die Jungs haben einen Fehler gemacht. Jetzt wollen sie ein wenig zur Wiedergutmachung beitragen.“ So werden auch am Samstag alle Fans, die Hertha BSC als erste Reaktion auf die Ausschreitungen mit einem dreijährigen, bundesweit gültigen Stadionverbot belegt hat, in der Waldbühne vor Ort sein. Bernstein sagte, dass „die, die auf dem Rasen des Olympiastadions waren, nicht feiern werden. Sie sind alle eingebunden in die Organisation der Veranstaltung. Sie werden Tickets oder T-Shirts verkaufen oder Rollstuhl-Fahrern helfen.“
Hertha wird als Veranstalter dieser Aktion für die Technik, den Sicherheitsdienst und all das sorgen, was bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung anfällt. Erwartet werden mindestens 15.000 Zuschauer in der Waldbühne. 20.000 würden in die Arena passen




