Pyrotechnik gezündet

DFB verurteilt Hertha BSC zu 28.000 Euro Strafe

Wegen zweier Vorfälle bei Auswärtsspielen im Dezember 2013 muss Hertha eine hohe Geldstrafe bezahlen. Berliner Fans hatten Pyrotechnik im Stadion gezündet und Gegenstände auf das Spielfeld geworfen.

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Hertha BSC Anklage durch den DFB-Kontrollausschuss mit einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 28.000 Euro belegt. In die Höhe der Strafe fließt ein, dass die Berliner Anhänger nicht das erste Mal auffällig wurden.

Damit bestraft der DFB zwei verschiedene Vorfälle, die im Dezember 2013 bei Auswärtsspielen von Hertha passierten. So wurden beim Spiel in Braunschweig am 8. Dezember in der dritten Minute der ersten Halbzeit im Berliner Block massiv bengalische Feuer gezündet. Dies ist in den Bundesligastadien wegen der Gefährdung der Zuschauer verboten.

Pyro in Braunschweig und Spielunterbrechung in Dortmund

Beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am 21. Dezember 2013 wurden vor einem Eckstoß für die Borussia Gegenstände aus dem Berliner Zuschauerblock auf das Spielfeld geworfen. Die Begegnung musste dadurch unterbrochen werden. Erst nach einer Stadiondurchsage und dem beruhigenden Einwirken der Hertha-Spieler konnte die Partie wieder fortgesetzt werden.

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. Die Geldstrafe fließt zu jeweils 50 Prozent an die Bundesliga-Stiftung und an die verschiedenen DFB-Stiftungen. Im Jahr 2013 musste Hertha insgesamt 72.000 Euro Strafe für Verfehlungen der eigenen Anhänger bezahlen.