Europa League

Jürgen Klopps sieben goldene Jahre beim BVB

Nie war ein Trainer bei Borussia Dortmund so erfolgreich wie er (159 Siege in 270 Spielen): Das sind seine größten Momente.

Großer Abschied mit großen Emotionen: Jürgen Klopp sagt am 23. Mai 2015 Bye-Bye und geht nach Liverpool

Großer Abschied mit großen Emotionen: Jürgen Klopp sagt am 23. Mai 2015 Bye-Bye und geht nach Liverpool

Foto: Bernd Thissen / dpa

Perfekter Start

Am 16. August 2008 feierte Klopp als Nachfolger Thomas Dolls einen gelungenen Einstand bei Borussia Dortmund (3:2 in Leverkusen). Ein erster Hinweis auf die angekündigten „Vollgas-Veranstaltungen“.

Erste Meisterschaft

Nachdem ihm ein Jahr zuvor schon die Rückkehr ins internationale Geschäft gelungen war, holte Klopp in seinem dritten Jahr beim BVB den Meistertitel 2010/11, zehn Punkte vor Titelverteidiger FC Bayern. Obendrauf gab es die Rückkehr in die Champions League.

Schönster Triumph

Der Meistertitel wurde in der Saison 2011/12 erfolgreich verteidigt. Seinen größten Sieg feierte Jürgen Klopp jedoch im DFB-Pokalfinale gegen Erzfeind Bayern in Berlin. Das 5:2 vom 12. Mai 2012 ist legendär, die drei Treffer von BVB-Stürmer Robert Lewandowski ebenso.

Größtes Spiel

Am 25. Mai 2013 erlebte das Wembleystadion in London eines der besten Endspiele der Champions-League-Historie. Nicht zuletzt wegen Klopps Borussia, die das „deutsche Finale“ gegen den FC Bayern dank einer furiosen Anfangsphase entscheidend prägte, sich dem großen Rivalen am Ende aber verdient mit 1:2 geschlagen geben musste.

Schleichendes Ende

Der Gewinn des deutschen Supercups 2013 gegen die Bayern kündigte wieder erstarkte Dortmunder an. Doch für Klopp blieb nach der Spielzeit 2013/14 nur Platz zwei in der Meisterschaft und im Pokal hinter München.

Der Abschied Die erfolgreiche Titelverteidigung im Supercup – wieder gegen die Bayern – war der letzte Pokal für Klopp in Dortmund. Es folgte eine bis zur Winterpause desaströse Saison, die den BVB sogar bis ans Tabellenende stürzen ließ. Klopp sah die Zeit reif für einen Wechsel, trotz der Aufholjagd in der Liga bis auf Rang sieben und des erneuten Sprungs ins DFB-Pokalfinale (1:3 gegen Wolfsburg).