Die WM ist Geschichte, das WM-Wohnzimmer im Stadion „An der Alten Försterei“ ebenfalls. Auf dem Rasen in Berlin-Köpenick steht nun kein Sofa mehr. Etwa die Hälfte dieser Public-Viewing-Sitzgelegenheiten wurde bis Dienstag von ihren Besitzern abgeholt, die anderen werden entsorgt, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Auch die Tapete und der große Bildschirm sind verschwunden. Während der Fußballweltmeisterschaft hatten Fans 865 Sofas auf den Rasen des Zweitligisten 1.FC Union gestellt und von dort aus die Weltmeisterschaft verfolgt.
Am Mittwochmittag lagen noch Dutzende Sofas vor dem Stadion und warteten auf ihren Abtransport. Bis zum Abend waren aber alle entsorgt. Dafür waren nach Angaben der Entsorgungsfirma vier Arbeiter und zwei Containerwagen unterwegs.
Am 27. Juli soll das erste Testspiel des 1. FC Union nach der Weltmeisterschaft im angestammten Stadion In der Alten Försterei stattfinden. Dafür wird in den nächsten Tagen noch der stark lädierte Rasen ausgetauscht. Der neue sei nach dem Ausrollen innerhalb von ein bis zwei Tagen spielbereit, sagte der Sprecher des Fußballclubs, Christian Arbeit.
>>> Das sind die besten Fotos aus Berlins WM-Wohnzimmer <<<
Auch Fanmeile in Berlin ist bald Geschichte
Auch die Fanmeile wird nach der Siegerfeier für die Fußball-Weltmeister in Berlin abgebaut. Die Arbeiten seien in vollem Gange, sagte eine Sprecherin des Veranstalters am Mittwoch.
Autofahrer müssen sich aber noch in Geduld üben. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung soll der Verkehr auf der Straße des 17. Juni spätestens ab Sonnabend wieder rollen.
Die Sperrung sei bis Freitag, 24 Uhr, genehmigt, sagte eine Sprecherin. Die Meile am Brandenburger Tor war für das öffentliche Fußball-Gucken fünf Wochen lang gesperrt.

