Die silberne Meisterschale der Füchse Berlin war monatelang verschwunden – aus der Geschäftsstelle des Handball-Bundesligisten gestohlen. Nun steht der mutmaßliche Täter vor Gericht. Am Montag (9.30 Uhr) beginnt der Prozess gegen einen 42-Jährigen vor dem Landgericht Berlin. Er soll im November 2025 mit einem selbst gebastelten Nachschlüssel in die Räume am Gendarmenmarkt eingebrochen sein. Neben dem Diebstahl der Trophäe werden ihm mehr als 20 weitere Straftaten vorgeworfen, darunter ein Einbruch in ein Bürgeramt.
Meisterschale der Füchse Berlin taucht nach monatelangem Verschwinden auf
Die Trophäe, die die Füchse Anfang Juni 2025 erstmals gewonnen hatten, galt monatelang als verschwunden. Sie wurde schließlich bei einer Inventur in einem selten genutzten Keller der Geschäftsstelle entdeckt. Laut Ermittlungen soll die silberne Meisterschale hinter Kartons versteckt und „zwischengelagert“ worden sein, um sie später wegzuschaffen. Zunächst bestand die Vermutung, dass die Trophäe eingeschmolzen worden sei.
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Dem Angeklagten wird nun eine Serie von Straftaten zwischen 2023 und 2026 zur Last gelegt. Mit selbst angefertigten Nachschlüsseln soll er in diverse Geschäfte und Gewerberäume im Berliner Stadtgebiet eingedrungen sein, um Wertgegenstände zu stehlen. In einigen Fällen habe er EC-Karten erbeutet, diese in über 100 Fällen an Geldautomaten eingesetzt und insgesamt rund 81.000 Euro erlangt. Für den Prozess sind bislang sieben Verhandlungstage bis zum 13. August geplant.
dpa



