Ja, ist denn immer noch Weihnachten? Die Füchse Berlin beschenken sich und ihre Fans nach den Feiertagen noch einmal richtig üppig und lassen die Anhänger damit auch von einer glorreichen Zukunft träumen: Mit Nils Lichtlein, Matthes Langhoff, Tim Freihöfer und Lasse Ludwig (alle 23 Jahre alt) haben gleich vier ehemalige Jungfüchse und nunmehr gestandene Bundesligaprofis ihre Verträge beim deutschen Meister bis 2030 vorzeitig verlängert.
„Das ist unsere DNA, von unten nach oben auszubilden“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning. Die vier 21U-Weltmeister von 2023 stehen neben Fabian Wiede (31) und Paul Drux (30, Karriere beendet) wie keine anderen für den Klub und seine Philosophie. „Von daher sind wir stolz und glücklich, dass sie so viel Vertrauen in den Verein haben und immer alles dafür geben, dass es den Füchsen, den Verantwortlichen und den Fans gutgeht“, sagt Hanning und lächelt verschmitzt: „Das Schöne ist, dass die nächste Generation schon wieder an der Tür klopft. Das ist meine Antriebsfeder, Spieler auf dem höchsten Niveau in den Kader zu integrieren.“
Lichtlein, Langhoff, Ludwig und Freihöfer wurden gemeinsam U21-Weltmeister
Die Füchse senden mit den langfristigen Kontrakten ihrer Nachwuchsstars auch ein deutliches Signal in die Handballwelt, national und international. Motto: Hier werden aus Talenten nachhaltig Top-Spieler geformt.

Lichtlein, Langhoff, Freihöfer und Ludwig sind alle in 2002 geboren, es ist ein goldener Jahrgang bei den Füchsen Berlin. Alle vier haben längst den Sprung in das Profigeschäft gemeistert, sie sind aus dem Bundesliga-Kader des Vereins nicht mehr wegzudenken und zu Identifikationsfiguren geworden. Das schätzt auch Trainer und Sportchef Nicolej Krickau. „Wir sind total glücklich, dass wir so wichtige Bausteine langfristig in unserem Kader haben werden.“
Alle vier Spieler schafften mit Potsdam zwei Aufstiege
Schon in der Jugend haben Lichtlein, Langhoff, Freihöfer und Ludwig in der Hauptstadt zusammen für Furore gesorgt. Als Förderer der großen Talente agierte schon früh Bob Hanning, dem der Nachwuchs bekanntermaßen besonders am Herzen liegt. Der 57-Jährige agierte nicht nur bei den Jungfüchsen als Trainer, sondern coachte die vier Spieler auch beim Kooperationspartner VfL Potsdam. Gemeinsam schafften sie die zwei Aufstiege von der dritten Liga bis in die Bundesliga.

Die Philosophie der Füchse ist bei diesen vier Handballern somit voll aufgegangen: Von der eigenen Jugend über das Zweitspielrecht beim VfL Potsdam bis zur Champions League. In Füchse Town hatten sie nicht nur immer die besten Trainingsbedingungen, schon früh begegneten sie damals aktiven Profis mit Weltklasseniveau.
Hannings Masterplan zahlt sich aus: „Das ist ja genau das, was ich immer gesagt habe. Ich möchte gern gucken, dass wir Weltklasse und Nachwuchs paaren und das im bestmöglichen Fall auch in der Champions League.“ In der Königsklasse waren die Füchse in der vergangenen Saison erst im Finale vom Ligarivalen SC Mageburg gestoppt worden.
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Alle vier Spieler sind Leistungsträger bei den Füchsen
Die vier ehemaligen Jungfüchse sind mittlerweile selbst absolute Leistungsträger im Team von Trainer Nicolej Krickau und hatten großen Anteil an der ersten deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte, die die Füchse und ihre Anhänger Anfang Juni berauschte. Das Vertrauen, das jahrelang in die Youngster gesetzt wurde, zahlt sich nicht nur aus, sie geben dem Verein auch viel zurück.
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Und die Erfolgsstroy geht weiter für die vier Spieler im Profibereich, sie dienen zugleich auch als Vorbilder für viele aktuelle Jungfüchse und zeigen, dass sich der Berliner Weg bezahlt machen kann.
Alle vier Spieler sind glücklich, ihrer Verträge bis 20230 verlängert zu haben und freuen sich auch darüber, dass der Verein ihnen das Vertrauen für die nächsten Jahre schenkt. „Darüber hinaus ist es schön, zu wissen, dass ich auch in Zukunft mit meinen Freunden gemeinsam auf die Platte gehen werde“, frohlockt Spielmacher Lichtlein, der mit Abwehrspezialist Langhoff im Kader für die Handball-EM steht. Auf Linksaußen Freihöfer und Ersatztorhüter Ludwig, die noch im vorläufigen 35er-Aufgebot gestanden hatten, verzichtet Bundestrainer Alfred Gislason hingegen für die Endrunde vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden.




