Am Mittwochabend war bei den Handballern der Füchse Berlin einiges ein wenig anders. Die Mannschaft absolvierte ihr Heimspiel auswärts – um die Verbindung zum Kooperationspartner VfL Potsdam zu stärken. Doch an der zuletzt gezeigten Leistungsstärke der Hauptstädter änderte sich auch in der MBS Arena von Potsdam nichts: Das Team feierte einen souveränen 35:30-(19:15)-Sieg im Pokalachtelfinale und zog verdient in die nächste Runde ein.
Ohne Zweifel an den im Vorfeld klar verteilten Favoritenrollen aufkommen zu lassen, ließ der Deutsche Meister gegen die Gäste aus Hessen zu keinem Zeitpunkt der Partie etwas anbrennen. Stattdessen bot die Mannschaft den 1596 Zuschauern schon früh Zauberhandball.
Füchse Berlin werden ihrer Favoritenrolle gerecht
Das Spiel war keine fünf Minuten alt, als Welthandballer Mathias Gidsel seinem Teamkollegen Lasse Andersson – ohne diesen im Rücken überhaupt zu sehen – den Ball perfekt abgestimmt mit einer lockeren Handbewegung nach oben in den Lauf spielte. Andersson musste den Ball nur noch fangen und verwerten.
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Dominant in Hälfte eins und zwei – auch vor kleiner Kulisse – feierten die Füchse den fünften wettbewerbsübergreifenden Sieg in Serie. Der einzige Schockmoment des Abends ereignete sich in der 58. Minute: Tim Freihöfer schlug nach einem Zweikampf für die gesamte Halle unüberhörbar auf dem Boden auf und blieb zunächst liegen. Doch wenig später konnte er unter Szenenapplaus selbstständig das Feld verlassen und auf der Bank Platz nehmen.
Kurzer Schockmoment um Tim Freihöfer
Für Füchse-Trainer Nicolej Krickau stand das Weiterkommen im Nachgang der Partie im Vordergrund. Ganz einverstanden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war der 38-jährige Handballlehrer dennoch nicht: „Ergebnistechnisch bin ich sehr zufrieden – wir sind weiter. Leistungstechnisch leider nicht.“




