Es ist eine Hiobsbotschaft für die Füchse Berlin und Valter Chrintz: Der 25-jährige Schwede hat sich in der Reha in seinem Heimatland erneut das Kreuzband gerissen, mittlerweile zum dritten Mal in zweieinhalb Jahren. Das gab der Handball-Bundesligist am Mittwochabend bekannt.
„Es tut mir unfassbar leid, was Valter passiert ist“, erklärte Sportvorstand Stefan Kretzschmar. „Wir drücken ihm die Daumen für die folgende Reha. Er soll sich dabei Zeit nehmen, um den Prozess zu gestalten.“ Die Reha wird in Berlin stattfinden, außerdem steht noch eine Operation an.
Füchse Berlin drücken Chrintz die Daumen
Damit verlängert sich die Leidenszeit des Rechtsaußen, der 2020 in die Hauptstadt wechselte und 2022 mit der schwedischen Nationalmannschaft Europameister wurde. Kreuzbandrisse im rechten Knie im November 2022 und im April 2024, nach nur fünf Spielen für Kooperationspartner VfL Potsdam.
- Berliner Zugänge: Eine denkwürdige Erinnerung – und ein Geheimnis über Trainer Krickau
- Vor dem Saisonstart: Ein Reizwort und klare Ansagen der Füchse
- Nils Lichtlein: Rückschlag für den Nationalspieler
- Nicolej Krickau: „Ich hatte keine Ahnung.“
- Kommentar: Diese Finalpleite ist für die Füchse zu verschmerzen
„Es war eine schwere Zeit, seitdem ich die Nachricht erhalten habe“, ließ sich Chrintz zitieren. „Aber ich habe das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich gebe nicht auf, ich werde versuchen, so stark und gesund wie nur möglich zurückzukommen. Das Ziel ist, wieder Handball zu spielen. Dafür bin ich motiviert und gebe alles.“
74 Mal stand der junge Schwede bislang im Bundesliga-Kader der Berliner, gehörte zu dem Team, das 2023 die European League gewann. Wann Chrintz wieder für die Füchse auflaufen kann, ist ungewiss.



