Handball

Marko Kopljar ist der nächste Baustein bei den Füchsen

Füchse-Rückraumspieler Marko Kopljar hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert – auf Wunsch von Neu-Trainer Jaron Siewert.

Marko Kopljar bleibt den Füchsen zwei weitere Jahre erhalten.

Marko Kopljar bleibt den Füchsen zwei weitere Jahre erhalten.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Es war eine gute unter mehreren weniger guten Nachrichten, die am Dienstag aus dem Lager der Füchse Berlin zu vernehmen war. Rückraumspieler Marko Kopljar hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert und bleibt dem Berliner Handball-Bundesligisten damit bis 2022 erhalten. „Ich bin glücklich, dass ich zwei weitere Jahre hier in Berlin spielen kann. Die Stadt und die Mannschaft machen einfach Spaß“, sagte der 33-Jährige, der 2017 nach Berlin kam und dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre. „Ich denke, wir können an dem Projekt weiterarbeiten und in Zukunft viel erreichen.“

Wie wichtig der Kroate für die Füchse ist, hat er in den vergangenen zwei Wochen gezeigt. Als er für den verletzten Abwehrchef Jakov Gojun (Rippenprellung) einsprang und die Füchse-Deckung stabilisierte. Vor allem beim Triumph gegen Rekordmeister Kiel (29:28). „Er hat richtig gut gespielt in der Mitte“, lobte Trainer Velimir Petkovic den 2,10 Meter großen Mittelblock-Spieler, auf den er auch im Bundesliga-Heimspiel am Donnerstag gegen die HSG Wetzlar (19 Uhr, Schmeling-Halle) setzen wird.

Kopljar soll bei den Füchsen das Gegenstoßspiel ankurbeln

Damit wären wir dann bei den weniger guten Nachrichten. Neben Gojun müssen die Füchse gegen den Tabellenneunten auch weiterhin auf ihre Torhüter Dejan Milosavljev (fällt nach Knie-OP bis Jahresende aus) und Silvio Heinevetter (Knieverletzung) verzichten. Die Sorgenfalten auf Trainer Petkovics Stirn waren aber nicht nur deshalb recht tief. In dieser Woche fehlten zudem gleich mehrere Spieler beim Training – krank, erkältet oder mit einem Infekt im Bett.

Umso besser, dass die Ersatzleute wie Torhüter Martin Ziemer und Defensiv-Ass Kopljar rechtzeitig in Form sind. Vor allem bei Kopljar ist das nach 18 Monaten Verletzungspause und zwei Achillessehnenrissen keine Selbstverständlichkeit. Doch seit seinem Comeback Ende September hat er sich herangearbeitet, seine unverzichtbaren Qualitäten vor allem in der Abwehr eingebracht – was nicht unbemerkt blieb. „Marko wird auf ausdrücklichen Wunsch von Jaron Siewert ein wichtiger Baustein für die Zukunft bei uns werden“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning zur Vertragsverlängerung. „Er soll wichtige Aufgaben im Gegenstoßspiel übernehmen.“

Siewert wird ab Sommer den Cheftrainerposten von Petkovic übernehmen und feilt schon jetzt am Kader für die neue Saison. Auch an den Verpflichtungen von Mindens Shooter Marian Michalczik, Rückraum-Talent Lasse Andersson aus Barcelona und Linksaußen Milos Vujovic von Tatabanya war der 25 Jahre alte Trainer bereits beteiligt.

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