Handball

Füchse stehen vor schweren Wochen: "Müssen wir jetzt durch"

Die Berliner beklagen acht verletzte Spieler und die vierte Saisonniederlage. Manager Bob Hanning spricht nicht von einer Krise.

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Berlin. Über die Gründe des 25:30 gegen den TVB Stuttgart gab es bei den Füchsen Berlin keine zwei Meinungen. Es spricht für die Beteiligten des Handball-Bundesligisten aus der Hauptstadt, die vierte Saisonniederlage nicht am beispiellosen Verletzungspech mit derzeit acht Ausfällen festzumachen. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. An so einem Tag musst du deine Chancen nutzen. Das haben wir nicht gemacht", sagte Bob Hanning und fügte an: "Natürlich war es unser Anspruch, Stuttgart zu schlagen".

Bob Hanning spricht nicht von Krise

Mit 14:8-Punkten befindet sich der EHF-Pokalsieger schon früh in der Spielzeit weit weg von der Tabellenspitze. Von einer Krise wollte Hanning freilich nicht sprechen. "Wir sind noch nicht unten", meinte der Manager. Allerdings ist mit einer kurzfristige Entspannung der Personallage nicht zu rechnen. Deshalb schwor der Manager das Team und den Trainer auf die kommenden Wochen ein: "Da müssen wir jetzt durch. Das ist eine echte Herausforderung und spannend zu sehen, wie wir die Situation meistern."

Gegen die Stuttgarter, bei denen Torhüter Johannes Bitter in seinem 500. Bundesligaspiel und Michael Kraus mit elf Toren die überragenden Akteure waren, baute Füchse-Trainer Velimir Petkovic vier Spieler aus der zweiten Mannschaft respektive dem Nachwuchs ein.

Den Ausfall von so wichtigen Offensivspielern wie Paul Drux, Fabian Wiede oder Mattias Zachrisson konnte das Rumpfteam aber trotz redlicher Bemühung nicht kompensieren. "Es ist schwer für uns", sagte der frustrierte Kapitän Hans Lindberg: "Wir geben alles. Doch die Situation ist nun einmal so, wie sie ist."

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