Handball

Füchse feiern souveränen Sieg in Lemgo

Sebastian Arlt
Hans Lindberg (hier links im Spiel gegen den THW Kiel) benötigte einige Zeit, um seine Torgefährlichkeit auch für die Füchse zu zeigen

Hans Lindberg (hier links im Spiel gegen den THW Kiel) benötigte einige Zeit, um seine Torgefährlichkeit auch für die Füchse zu zeigen

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Der 34-jährige Däne ist beim deutlichen 34:26 des Berliner Handballteams in Lemgo mit sieben Treffern der beste Werfer seiner Mannschaft.

Berlin.  Volker Zerbe sollte Recht behalten. „Ich bin mir sicher, der kommt noch“, hatte der Sportkoordinator der Füchse Berlin mit Blick auf Hans Lindberg (34) am Montag noch gesagt. Lindberg, aus der Konkursmasse des HSV Handball vor einigen Wochen zum Berliner Handballteam gewechselt, hatte bei den Füchsen seine Stärken noch nicht gezeigt: Vier Spiele, nur ein Tor, dazu drei vergebene Siebenmeter standen in seiner Statistik. Enttäuschend für einen der Top-Torjäger der Bundesliga.

Doch am Mittwoch warf sich der Däne den Frust vom Leib. Beim 34:26 (14:14) der Berliner beim TBV Lemgo war Lindberg mit sieben Treffern bester Torschütze der Füchse vor Fabian Wiede (6) und Bjarki Elisson (5).

Erstmals ist Lindberg den Erwartungen gerecht geworden

So stellt man sich Lindberg vor, der in Berlin einen Vertrag über dreieinhalb Jahre unterschrieben hat. Und damit sind natürlich hohe Erwartungen verbunden. Die Lindberg nun erstmals erfüllte.

Der Sieg wurde in der zweiten Hälfte gesichert, als die Berliner eine Klasse besser waren als in Abschnitt eins. Der nach der Pause eingewechselte Torhüter Petr Stochl parierte einige Würfe hervorragend. Eine 10:0-Serie vom 17:17 zum 27:17 nach 48 Minuten brach den Widerstand der Lemgoer. Berlin festigte damit Platz fünf, der in der kommenden Saison einen Startplatz im EHF-Cup sichern würde. Auch erfreulich: Verfolger Göppingen unterlag beim SC Magdeburg mit 27:28.

( seb )