Sie kämpften mit viel Leidenschaft und Herz, doch am Ende blieb die Sensation aus. Immerhin, bei der knappen 26:28 (11:14)-Niederlage gegen Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen bewiesen die Handballspieler der Füchse nicht nur Mut, sie agierten lange Zeit auch auf Augenhöhe.

Im Laufe der Partie fehlte schließlich die nötige Konstanz. Doch die gute Leistung beim Spitzenreiter lässt die Füchse trotz des unerfreulichen 31:31 im Hinspiel auf ein Weiterkommen gegen Chambéry Savoie im EHF-Pokal hoffen. „Ich glaube, dass das eine gute Vorbereitung auf das Spiel am Sonnabend in Chambéry war“, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Bei den Franzosen geht es für den Titelverteidiger um den Einzug in die Gruppenphase.

Es droht das zweite frühe Cup-Aus der Saison

Verlieren die Berliner in Frankreich, wäre dies nach dem Scheitern im DHB-Pokal das zweite frühe Cup-Aus der Saison. Die Füchse zeigten bei den Löwen Tugenden, die sie auch in Chambéry abrufen müssen. „Wir haben Präsenz gezeigt“, lobte Sportkoordinator Volker Zerbe. Trainer Erlingur Richardsson befand: „Wir haben gut gekämpft.“

Allerdings zeigten die Füchse auch bekannte Schwächen. „Wir haben es nach unserem Vorsprung den Löwen zu einfach gemacht zurückzukommen“, kritisierte Richardsson. Trotz der Niederlage bleiben die Berliner Fünfter.