Die Füchse Berlin haben nach ihrer Negativserie den zweiten Sieg innerhalb von vier Tagen gefeiert. Dem Erfolg am Mittwoch gegen Gummerbach (26:24) folgte am Sonnabend ein 29:26 (17:14) beim Bergischen HC. Dabei hatten die Berliner einen schwachen Start. Schnell lagen sie mit 1:4 und 4:7 zurück. Erst nach 13 Minuten gelang Jakov Gojun erstmals der Gleichstand zum 7:7. Bis zur Pause hatten die Berliner, die neben den Langzeitverletzten Paul Drux und Mattias Zachrisson auch noch auf Jesper Nielsen (Gehirnerschütterung) verzichten mussten, mit 17:14 vorn.

Youngster Moritz Schade überzeugt mit drei Toren

Aber die Berliner Mannschaft konnte wieder einmal einen Vorsprung (19:15, 22:18) nicht halten. Zehn Minuten vor Ende hieß es 24:24, Abstiegskandidat BHC war zurück. Doch danach zogen die Berliner noch einmal an, bei denen wieder Petr Stochl nach seiner starken Leistung gegen Gummersbach im Tor stand. In der Offensive überragte Fabian Wiede, der Nationalspieler erzielte sieben Tore. Überzeugen konnte auch Moritz Schade. Der 19-Jährige bekam am Kreis das Vertrauen von Trainer Erlingur Richardsson: Als Ersatz für den Schweden Nielsen erzielte er drei Tore.

BM