Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga im Kampf um einen Europapokal-Startplatz eine deutliche Niederlage kassiert. Der Pokalsieger unterlag am Mittwochabend der MT Melsungen mit 24:31 (11:20) und verlor wichtige Zähler gegen einen direkten Konkurrenten um Platz fünf. Die Berliner lieferten vor allem in der ersten Hälfte eine ganz schwache Vorstellung ab, bleiben aber vorerst auf Rang sieben. Mit jeweils sechs Toren waren Fabian Wiede und Paul Drux die erfolgreichsten Schützen.

Die Berliner erwischten einen völlig missratenen Start und lagen nach sechs Minuten 1:5 hinten. Die Abwehr stand nicht stabil genug, zudem fehlten Tore aus Tempogegenstößen völlig. Die entfesselt aufspielenden Melsunger nutzten die Fehler konsequent aus und zogen bis zur Halbzeit auf 20:11 davon. Damit war die Partie bereits entschieden.

Nach der Pause agierten die indisponierten Füchse nur wenig besser. Angriff und Abwehr erwiesen sich als ungenügend. Lediglich Petar Nenadic und die beiden Jungnationalspieler Drux und Wiede zeigten Torgefahr.

Die Frauen der Spreefüxxe haben dagegen den HC Leipzig im Titelrennen überrascht. In der Sporthalle Charlottenburg gab es im Nachholspiel gegen den Tabellendritten ein 32:29 (15:14). Die Schwedin Daniela Gustin zeichnete sich vor 641 Fans mit sieben Toren als beste Werferin beim Bundesliga-Achten aus.

BM