Handball

Füchse setzen sich im EHF-Pokal souverän beim FC Porto durch

Die Füchse Berlin sind erfolgreich in die Gruppenphase des EHF-Pokals gestartet. Der deutsche Handball-Pokalsieger aus Berlin gewann beim FC Porto klar mit 26:20 und zeigte eine überzeugende Leistung.

Foto: Estela Silva / dpa

Die Füchse Berlin sind mit einem Sieg in die Gruppenphase des EHF-Pokals gestartet. Drei Tage nach dem erfolgreichen Jahresauftakt gegen Minden gewann der Handball-Bundesligist am Sonnabend beim FC Porto vor 1209 Zuschauern klar mit 26:20 (14:12).

Nach holprigem Start und zwischenzeitlichem 3:6-Rückstand bekamen die Füchse die Partie nach gut 20 Minuten mehr und mehr in den Griff. Im Angriff erwies sich vor allem Rückraumspieler Petar Nenadic, mit sechs Toren bester Werfer, als treffsicherer Schütze, im Tor überzeugte Routinier Petr Stochl als zuverlässiger Rückhalt. In Abwesenheit von Nationaltorhüter Silvio Heinevetter, der noch immer an den Folgen einer schweren Angina laboriert, entschärfte der Tscheche etliche Würfe. Trotzdem gelang es den Berlinern zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Weil Nenadic kurz vor der Halbzeitsirene traf, ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine.

Kurz nach Wiederbeginn mussten die Füchse eine Schrecksekunde überstehen. Paul Drux knickte um und musste zunächst pausieren – in den letzten zehn Minuten konnte der Rückraumspieler aber wieder aufs Feld zurückkehren. Für Drux sprang Konstantin Igropulo ein, der am Mittwoch noch wegen Schmerzen am entfernten Blinddarm gefehlt hatte. Der an der Schulter verletzte Fabian Wiede blieb indes auf der Bank. Den Unterschied machte auch in der zweiten Halbzeit die gute Verteidigung der Füchse. Porto kam kaum zum Abschluss – und wenn, dann war Stochl zur Stelle.