Handball

Füchse Berlin ziehen in die Gruppenphase des EHF-Pokals ein

Weil die Berliner im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde im EHF-Pokal beim französischen Vertreter HBC Nantes mehr Auswärtsstore erzielten, reichte die 23:28 (11:13)-Niederlage zum Weiterkommen.

Die Füchse Berlin haben im EHF-Pokal mit viel Glück die Gruppenphase erreicht. Nur weil der Handball-Bundesligist im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde beim französischen Vertreter HBC Nantes mehr Auswärtsstore erzielte, reichte die 23:28 (11:13)-Niederlage zum Weiterkommen. Das Hinspiel hatte der deutsche Pokalsieger 23:18 für sich entschieden. Beste Berliner Werfer waren vor 4500 Zuschauern Pavel Horak mit sechs und Fredrik Petersen mit fünf Toren.

Berlin ging schnell 2:0 in Führung, spielte danach aber unnötigerweise hektisch und leistete sich ein Fehlabspiel nach dem anderen. Das führte in den ersten acht Minuten zu sechs Tempogegenstößen für Nantes. Dank des gut aufgelegten Silvio Heinevetter im Füchse-Tor erzielten die Franzosen aber nur vier Tore. Berlins Trainer Dagur Sigurdsson reagierte daraufhin und brachte einen siebten Feldspieler. Das brachte Nantes aus der Fassung, und die Füchse kamen bis zur Pause auf 11:13 heran.

In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste aus Deutschland die Partie dann lange Zeit im Griff. Rückraumspieler Horak drehte auf und Berlin glich zum 18:18 aus. Erst in der Schlussphase gerieten die Füchse nach dem 22:22 gegen die Gastgeber noch einmal in Gefahr. Der entscheidende sechste Treffer gelang Nantes aber nicht mehr.