Handball

Berlins Füchse kämpfen in Frankreich um neue Europacup-Spiele

Das Hinspiel um den Einzug in die Gruppenphase gewann das Team von Dagur Sigrudsson gegen den HBC Nantes 23:18. Dieses Polster gilt es im Rückspiel zu verteidigen

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Die Voraussetzungen lassen hoffen. Die Handball-Füchse haben die Generalprobe bei Bundesligist Bietigheim am Donnerstag mit 24:22 gewonnen. Vielleicht noch wichtiger dabei war: Die im Juli operierte Schulter von Bartlomiej Jaszka hat gehalten.

Mit dem polnischen Spielmacher, der vor Wochenfrist gegen den HBC Nantes sein Comeback gab, ist ein gutes Stück Stabilität ins Team zurückgekehrt. Und genau mit dieser Stabilität will die Mannschaft von Dagur Sigurdsson nach dem 23:18-Hinspielsieg nun in Frankreich diesen Sonnabend (20.30 Uhr) den Einzug in die Gruppenphase des EHF-Pokals fixieren.

Während sich Coach Sigurdsson freute, dass mit Pavel Horak noch ein weiterer zurückgekehrter Langzeitverletzter „im Rückraum wieder ein positives Signal gesetzt“ hat, erinnert Manager Bob Hanning daran, worum es für sein Team in Nantes geht. Mit dem EHF-Cup (vergleichbar mit der Europa League im Fußball) dürfe es keinesfalls vorbei sein, bevor es richtig losgeht.

„Das ist wichtig fürs Renommee innerhalb und außerhalb der Stadt“, sagte der Füchse-Geschäftsführer: „Wir haben Geld aus dem EHF-Pokal fest im Etat eingeplant.“ 150.000 Euro sollen dabei erwirtschaftet werden. Da sollte man nicht schon nach nur einem Heimspiel ausscheiden.