Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga den Sprung auf Platz drei verpasst. Der Pokalsieger kassierte bei GWD Minden eine deutliche 21:30 (12:15)-Niederlage und musste nach drei Heimsiegen am Stück im zweiten Auswärtsspiel die zweite Niederlage hinnehmen. Eigentlich wollten die Berliner auch in der Fremde ihren Formanstieg beweisen. Das misslang in Minden völlig. Lediglich Zugang Petar Nenadic überzeugte einmal mehr mit sieben Treffern.
Die Berliner konnten auf Rückraumspieler Fabian Wiede zurückgreifen, der sich beim Lehrgang der Nationalmannschaft am Knie verletzt hatte. Trotz der personellen Stärkung lagen die Gäste aus der Hauptstadt in der ersten Hälfte ständig zurück – teilweise mit drei Treffern Differenz. Berliner Abschlussschwächen und der Mindener Torwart Gerrie Eijlers verhinderten im ersten Durchgang mehr Berliner Treffer.
Zur Pause lag der Pokalsieger mit 12:15 hinten. Anstatt im zweiten Durchgang den Rückstand aufzuholen, gerieten die Füchse böse unter die Räder. Den stürmischen Gastgebern hatten die Berliner nichts entgegenzusetzen und kassierten eine in der Höhe kaum für möglich gehaltene Niederlage.
dpa





