Die Frage, ob es nun ein gewonnener oder verlorener Punkt war, wollte Volker Zerbe so nicht beantworten. „Es war ein gerechtes Unentschieden“, erklärte der Sportkoordinator der Füchse Berlin nach dem 31:31 (16:16) seiner Mannschaft im EHF Cup beim HCM Constanta.
Für die Berliner war das Remis an der rumänischen Schwarzmeerküste ein weiterer Schritt in Richtung Viertelfinale. Zwei Siege und ein Unentschieden lautet die Bilanz nach drei Spielen. Die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson behielt damit die Tabellenführung in der Gruppe D. Als Ausrichter der Vierer-Endrunde am 18./19. Mai haben die Berliner den Vorteil, beim Erreichen der Runde der besten Acht gleich fürs Final Four in der Schmeling-Halle gesetzt zu sein.
„Die Mannschaft hat sehr stark gekämpft“, lobte Zerbe. Lange Zeit sah es sogar nach einem Sieg für die Berliner vor 2000 Zuschauern im „Sala Sporturilor“ aus. Die Füchse, bei denen Mattias Zachrisson mit acht Toren bester Werfer war, lagen mit bis zu vier Treffern Differenz (9:5/15. Minuten) vorn. Nach 42 Minuten hieß es 25:22, doch dann erlaubten sich die Berliner eine Schwächephase – 25:28 (50.).
Igropulo erzielt kurz vor Schluss den Ausgleich
Aber mit letztem Einsatz kämpften sich die Füchse zurück. Drei Minuten vor Ende der Partei gab es noch eine Schrecksekunde für die Berliner, als Torhüter Silvio Heinevetter von einem Wurf der Rumänen auf den Kehlkopf getroffen wurde. Er konnte allerdings nach minutenlanger Behandlung weiterspielen.
Den Schlusspunkt zum 31:31 setzte Konstantin Igropulo mit seinem insgesamt siebten Tor. „Der Punkt fühlt sich an wie drei, weil heute alles gegen uns lief“, twitterte Igropulo. Erst am Montagnachmittag kehren die Berliner zurück, um sich dann auf das Pokal-Viertelfinale gegen Lemgo am Mittwoch (20.15 Uhr, Schmeling-Halle) vorzubereiten.
seb





