Zwei Schritte in Richtung Viertelfinale des EHF Cups haben die Füchse Berlin bereits getan: Ein Heimsieg gegen Chambery (Frankreich), ein Auswärtserfolg in Hlohovec (Slowakei) – jetzt soll an diesem Sonntag mit einem Sieg beim rumänischen Vertreter HCM Constanta der nächste Schritt folgen.
„Das ist ein entscheidendes Spiel um das Final Four“, sagt Bob Hanning, der Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten. Als Gruppensieger oder einer der drei besten Gruppenzweiten hätten die Füchse die Runde der letzten Acht erreicht, sie dürften das Viertelfinale allerdings auslassen. Als Veranstalter des Final Four am 18./19. Mai in der Schmeling-Halle wären sie direkt für die Vierer-Endrunde qualifiziert.
Rückraumspieler Konstantin Igropulo schätzt Constanta als „sehr schwere Aufgabe“ ein. Das Team aus der Hafenstadt am Schwarzen Meer, etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Bukarest gelegen, hat bisher in der Gruppe D überrascht: Einem 31:22 gegen Hlohovec folgte ein unerwartetes 29:29 in Chambery.
Bei den Berlinern hat sich die missliche Personalsituation im Rückraum nicht verbessert: Nach wie vor fehlen neben dem auf unbestimmte Zeit ausfallenden Sven-Sören Christophersen (Knie) noch Pavel Horak und Paul Drux, die beide wegen Fußverletzungen ausfallen. Daher sind die beiden Nachwuchskräfte Jaron Siewert und Oliver Milde mit nach Rumänien gereist.
seb





