Die Berliner Handball-Füchse haben am Sonntag im EHF Cup beim rumänischen Vertreter HCM Constanta 31:31 (16:16) gespielt, bleibt aber nach zwei Siegen und einem Remis Tabellenführer der Gruppe D. Die Füchse müssen Gruppensieger oder einer der drei besten Zweiten werden, um das Final Four am 17. und 18. Mai 2014 in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu erreichen. Als Ausrichter würde der Bundesliga-Fünfte das Viertelfinale überspringen.

Für die Berliner hätte es allerdings mehr als ein Punkt werden können. Meist lagen sie in Führung und verspielten sogar einen Vier-Tore-Vorsprung. Als am Ende die Kräfte schwanden, mussten die Füchse aber mit der Punkteteilung zufrieden sein. Mattias Zachrisson war mit acht Toren bester Berliner Torschütze.

Die Füchse übernahmen mit dem 5:3 (8.) durch Nielsen das Kommando. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit erhöhten sie die Führung auf 9:5. Anschließend verloren sie aber gegen stärker werdende Gastgeber ihren Rhythmus. Constanta glich zum 12:12 aus. Zwar warfen die deutschen Gäste drei Tore nacheinander, doch bis zur Pause war auch dieser Vorsprung wieder aufgebraucht.

Immer wenn sich die Füchse einen kleinen Vorsprung erspielt hatten, zogen die Rumänen nach. So wandelte Constanta einen 22:25-Rückstand in eine 28:25-Führung (52.). Das war der Knackpunkt. Immerhin retteten die Berliner am Ende noch einen Punkt.

dpa/sid/sei