Die Füchse Berlin sind mit einem schwer erkämpften Sieg ins Pflichtspieljahr 2014 gestartet. Sie gewannen am Mittwochabend bei Frisch Auf Göppingen mit 26:24 (8:11) und verbesserten sich vorerst auf den vierten Tabellenplatz. Den wichtigen Auftakterfolg fuhren die Füchse aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein, nachdem sie schon mit vier Treffern zurückgelegen hatten. Konstantin Igropulo überzeugte mit neun Toren. Ihm folgten Fredrik Petersen mit sechs und Markus Richwien mit fünf Treffern.

Das Spiel verlief lange ausgeglichen. Die Füchse führten erst nach 18 Minuten zum ersten Mal mit zwei Toren, als Rückraumspieler Igropulo zum 6:4 traf. Dann schlichen sich Abschlussschwächen ins Spiel der Berliner ein. Zudem zeichnete sich Göppingens Torwart Primoz Prost immer häufiger mit guten Paraden aus. Die Schwaben dominierten gegen Ende der ersten Hälfte die Partie, gingen mit einem Dreitore-Vorsprung in die Pause.

Romero sorgt für die Entscheidung

Zu Beginn der zweiten Hälfte wuchs der Rückstand auf vier Tore an. Dann fingen sich die Gäste wieder und kämpften gegen die drohende Niederlage. In der 44. traf der nach der Saison scheidende Rechtsaußen Richwien zum 17:17. Sieben Minuten später gelang dem überragenden Russen Igropulo das 20:19. Die Partie war bis zur letzte Minute umkämpft, als die Schwaben noch einmal auf 25:24 herankamen. Doch dann schlug der Mann für die besonderen Momente bei den Füchsen zu: Der Spanier Iker Romero setzte den Schlusspunkt zum 26:24.

Jetzt sind die Berliner erst einmal auf europäischem Parkett gefordert. Am kommenden Sonntag (17.15 Uhr, Schmeling-Halle) treffen sie in der Gruppenphase des EHF-Cups auf den französischen Vertreter Chambery.

BM/seb