Ein Tisch, zwei Stühle, zwei Wimpel und zwei Mappen standen erst mal im Mittelpunkt, bevor bei der Saisoneröffnung der Berliner Handball-Füchse beim 1. VfL Potsdam der Ball flog. In den Mappen lag der Kooperationsvertrag, der beide Klubs miteinander verbinden wird. Füchse-Präsident Frank Steffel unterschrieb den Kontrakt vor gut 2000 Zuschauern in der Hoffnung, dass „der VfL bald wieder in der zweiten Liga spielen wird.“ Holger Rupprecht, der Vorsitzende der Potsdamer, freute sich, von nun an „einen so starken Partner an der Seite zu haben“.

Wie stark der neue Partner ist, zeigte sich dann auch auf dem Spielfeld, die Füchse gewannen 34:19 (18:8). Die Partie begann ausgeglichen. Erst Füchse-Torwart Silvio Heinevetter lenkte das Spiel mit sehenswerten Paraden und langen Pässen, die zu Schnellangriffen führten, in die erwartete Richtung. Zudem zeigte sich, dass Abwehrchef Denis Spoljaric jetzt mit den Zugängen Jesper Nielsen (2,00 m, 120 kg) und Pavel Horvak (1,98 m, 112 kg) zwei Kollegen zur Seite hat, die beherzt zufassen.

Igropulo erzielt acht Tore

Bester Werfer der Berliner war Konstantin Igropulo mit 8 Toren. Auf seine Qualitäten hoffen die Füchse auch bei den anstehenden Champions-League-Playoffs gegen den HSV Hamburg am 21. August in Berlin und am 23. August an der Elbe (Beginn jeweils 19 Uhr).

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