Handball

Füchse-Trainer Sigurdsson hat noch viel Arbeit vor sich

In seinem ersten Vorbereitungsturnier auf die neue Saison holte sich das Berliner Handballteam den Sieg. Zugänge der Füchse machten einen guten Eindruck, Nachwuchsspieler müssen sich aber noch steigern.

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Den ersten „Titel“ haben die Füchse schon gewonnen. Wobei der Sieg des Berliner Handballteams beim Marktplatzturnier im schwäbischen Esslingen nicht mehr als ein erster gelungener Test unter Wettkampfbedingungen war. Die Füchse sind mitten in der Vorbereitung auf die am 21. August beginnende Saison. Es war jedoch für die neu formierten Mannschaft ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Zusammenwachsen. Im Finale hatten die Berliner am frühen Samstagabend TuSEM Essen (2. Liga) mit 15:11 besiegt.

Nach schleppendem Auftakt fanden die Berliner zu mehr Stabilität und übernahmen die Regie. Der schwedische Zugang Mattias Zachrisson zeichnete sich von Anbeginn als Torschütze aus. Die meisten Treffer erzielte aber Konstantin Igropulo (5/2 Siebenmeter), der mit einem Tor von der Strafwurflinie auch den Endstand herstellte.

Kapitän Romero nimmt Pokal entgegen

Der neue Kapitän Iker Romero durfte den „Reichsstadtpokal“ entgegennehmen, und der Spanier erfreute die Zuschauer auf dem Marktplatz, umgeben von Fachwerkhäusern, noch mit einer kleinen Ansprache.

„Natürlich ist es noch sehr schwer zu sagen, wo wir stehen“, erklärte Trainer Dagur Sigurdsson, „bei 30 Grad im Freien waren es schon schwierige Bedingungen.“ Die Neuen im Team hätten nach anfänglicher Nervosität ihre Sache gut gemacht. Von den eingesetzten Nachwuchsspielern erwarte er allerdings noch mehr: „Wir erwarten auch von den jungen Spielern Leistung, teilweise kam die auch, aber da muss noch viel gearbeitet werden.“ Beispielsweise in den kommenden Tagen in Berlin. Das nächste Testspiel steht am kommenden Sonnabend beim LHC Cottbus (Oberliga) auf dem Programm.