Die Füchse mussten in der ehemaligen Stierkampf-Arena von Madrid ohne Spielmacher Bartlomiej Jaszka auskommen. Dessen Rolle übernahm Iker Romero, der mit sieben Toren bester Füchse-Werfer war.
Die Anfangsphase war geprägt von vielen Berliner Fehlern, die Atletico zu schnellen Gegenstößen einluden. Außerdem brachte Torwart Magnus Dahl die Füchse-Spieler mit guten Paraden immer wieder zu Verzweiflung.
Berliner zur Halbzeit mit drei Toren hinten
Im ersten Durchgang vergaben die Berliner hochkarätige Chancen im halben Dutzend (zwei Siebenmeter), so dass die Gastgeber nach 17. Minuten mit 8:4 führten.
Zur Halbzeitpause lagen die Füchse mit 10:13 hinten. Im zweiten Abschnitt kamen die Berliner aber immer besser ins Spiel.
Achtelfinal-Rückspiel am Sonntag in Berlin
Johannes Sellin erzielte in der 42. Minute das 20:19 – die erstmalige Führung. Doch es kam noch besser: Der Vorsprung wuchs zeitweise auf drei Treffer an. Im Schlussspurt drehte Atletico angefeuert von seinen lautstarken Fans aber auf und hatten den Sieg bereits vor Augen - bis Romero kurz vor Spielende den Treffer zum das 29:29 erzielte.
Nun haben die Berliner gute Chancen, im zweiten Duell am kommenden Sonntag den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen.





