Die Füchse Berlin sind bereits in der dritten Runde des DHB-Pokals gescheitert. Der Favorit aus der Hauptstadt unterlag am Dienstagabend überraschend dem TuS N-Lübbecke 28:32 (12:18) und kassierte nach zuletzt sieben Liga-Siegen die erste Niederlage gegen die Ostwestfalen. Die Berliner fanden gegen die starken Hausherren fast nie zu ihrem Spiel und unterlagen auch in der Höhe verdient. Auch Iker Romero, mit sechs Treffern bester Berliner, konnte daran nichts ändern. Beste Werfer bei Lübbecke waren Dennis Wilke mit acht Toren sowie Daniel Svensson und Arne Niemeyer mit je sieben Treffern.

Bereits die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, die dem Favoriten aus der Hauptstadt arg zusetzten. Nach 15 Minuten führte Lübbecke bereits mit 8:5. Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson nahm daraufhin die erste Auszeit. Danach hatten die Hauptstädter aber weiter Probleme – vor allem in der Defensive haperte es mit der Abstimmung. Gegen die wie aufgedreht spielenden Ostwestfalen geriet der Champions-League-Teilnehmer immer weiter in Rückstand. Zur Halbzeit lagen die Füchse sogar klar mit 12:18 zurück.

In der zweiten Hälfte wuchs der Rückstand gar auf neun Treffer an. Durch einen 4:0-Lauf ab der 45. Minute verkürzten die Berliner zwar auf 24:28. Dies war jedoch nur ein kleines Zwischenhoch. Die erhoffte Aufholjagd blieb aus.

Derweil zog der HSV Hamburg mit mehr Mühe als erwartet in die Runde der letzten 16 ein. Beim Zweitligaspitzenreiter Bergischer HC gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb 32:28 (14:14), angetrieben vom dänischen Nationalspieler Hans Lindberg (12 Tore) machten die Hamburger den Sieg erst in der Schlussphase klar. Im Zweitligaduell setzte sich der HC Erlangen beim ASV Hamm-Westfalen mit 28:21 (11:10) durch.

SID/dpa/nbo