Sechs Spiele in 20 Tagen? Kein Problem. „Wir kennen das ja aus dem letzten Jahr, ich zähle gar nicht mehr mit. Man darf sich nicht zu sehr in Gedanken an die Belastung verstricken“, sagt Füchse-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen vor der Champions-League-Partie der Berliner beim ungarischen Vizemeister Pick Szeged am Sonntag (16 Uhr, Eurosport live). Für die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson bedeutet das Spiel nicht nur zusätzlichen Reisestress. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt zum angestrebten Ziel Achtelfinale.
Die deutliche 23:34-Niederlage beim FC Barcelona hat das Team bereits abgehakt. „Es wäre Blödsinn gewesen, davon auszugehen, dass wir in Barcelona gewinnen“, sagt Christophersen. Vielmehr wollen die Füchse an ihren Lauf in der Bundesliga anknüpfen. Ungeschlagen rangieren sie dort an der Tabellenspitze, zuletzt gab es ein deutliches 25:18 gegen den TV Großwallstadt.
Im für seine Salami-Produktion bekannten Szeged geht es nun allerdings gegen ein anderes Kaliber. „Sie sind eine absolute Spitzenmannschaft“, sagt Christophersen, der eine „hitzige Atmosphäre“ erwartet. Beim Tabellenzweiten der ungarischen Liga kann Sigurdsson erstmals in dieser Saison auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Die Linksaußen Ivan Nincevic und Colja Löffler sind zwar angeschlagen, aber einsatzfähig.





