Handball-Bundesliga

Füchse zittern sich zum Heimsieg gegen Balingen

Die Füchse haben durch einen hart erkämpften 27:26-Erfolg gegen HBW Balingen-Weilstetten ihre Spitzenposition in der Tabelle behauptet.

Foto: Christof Koepsel / Bongarts/Getty Images

Tabellenführer Füchse Berlin hat am Sonnabend in der Handball-Bundesliga gegen HBW Balingen-Weilstetten lange um den dritten Heimsieg zittern müssen. 6579 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle sahen am Tag der Deutschen Einheit eine überaus spannende und abwechslungsreiche Partie, die die Hauptstädter erst in der Schlussphase mit 27:25 (16:14) für sich entscheiden konnten. Ausschlaggebend für den Erfolg war letztlich Torhüter Petr Stochl in Weltklasseform. Beste Werfer der Partie waren Ivan Nincevic (8/3) bei den Berlinern und Florian Billek (6) bei den Gästen.

Die Gäste begannen die Partie hoch engagiert und schlugen die Füchse Berlin in den ersten Minuten mit deren den eigenen Mitteln. Aus einer offensiven Deckung heraus kam Balingen immer wieder zu leichten Toren im Tempogegenstoß und führte so nach sechs Minuten mit 5:2. Erst als Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson den bis dahin glücklosen Silvio Heinevetter gegen Petr Stochl tauschte, kamen die Füchse ins Spiel.

Im Verlauf der ersten Hälfte konnten die Berliner dank eines erneut gut aufgelegten Regisseurs Bartlomiej Jaszka eine eigene Führung herausspielen. Bis zur Halbzeitpause legten die Füchse auf 16:14 vor. Auch nach der Pause behaupteten die Hausherren zunächst die Führung, bevor sich Balingen nach 46 Minuten wieder auf 22:22 herankämpfte. Nachdem die Füchse im Schlussgang wieder mit zwei Toren in Führung gingen, brachte Balingesn Coach Rolf Brack den siebten Feldspieler in die Partie, um mehr Druck im Angriff auszuüben. Doch Stochl machte der Gäste-Offensive einen Strich durch die Rechnung. Mit einer überragenden Leistung sicherte er seinem Team den dritten Heimsieg in dieser Saison.