Handball

Füchse-Manager Hanning sorgt sich um die Leichtigkeit

Alexandra Gross

Trotz Platz eins in der Bundesliga und einer weißen Weste in der Champions League übt Bob Hanning Kritik an seinem Berliner Team.

Eigentlich läuft alles wie erhofft. Die Füchse Berlin liegen in der Handball-Bundesliga auf Rang eins und gewannen am Sonntag auch ihr Auftaktspiel in der Champions League. Zufrieden aber ist Geschäftsführer Bob Hanning nicht. „Uns fehlt noch die Leichtigkeit und das maximale Miteinander der Vorsaison”, kritisierte der Manager. „Wir sind nicht arrogant, und die Einstellung stimmt auch. Wenn ich wüsste, was es ist, könnten wir es abstellen”, sagte der 44-Jährige, der hofft, dass sich seine Bedenken in den nächsten Spielen am Mittwoch (17.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle) gegen Balingen-Weilstetten und am Sonnabend im Champions-League-Hit beim FC Barcelona (16.15 Uhr) zerstreuen.

„Es ist gut, dass wir jetzt im Spielrhythmus sind. Vielleicht können wir dan n das Problem lösen”, sagte Hanning. Jetzt komme es auch darauf an, Zugang Börge Lund nach seiner Verletzung weiter ins Team zu integrieren. Der Norweger hatte gegen die Weißrussen noch erkennbare Abstimmungsprobleme mit den Kollegen. Zudem müssen die Füchse beweisen, ob sie den Wechsel zwischen Liga-Alltag und den Festtagen in der Champions League hinbekommen. „Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, dass wir mit diesem Rhythmus gut umgehen können”, sagte Kapitän Torsten Laen, der „zwei sichere Punkte” gegen Balingen forderte. „Wir müssen den Fokus auf das nächste Spiel richten, an Barcelona denken wir noch nicht”, versicherte der Däne, der die Katalanen aus seiner Zeit in Spanien gut kennt.