Handball

Füchse Berlin für Dinamo Minsk gut gerüstet

Foto: Thomas Starke / Bongarts/Getty Images

Die Füchse Berlin haben dank eines Auswärtssiegs beim TuS N-Lübbecke vorübergehend die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga erobert.

Auch im siebten Spiel der Bundesliga-Saison bleiben die Füchse Berlin ungeschlagen. Mit einem 33:29 (14:15)-Sieg beim TuS N-Lübbecke setzen die Berliner sich am Mittwochabend somit erneut an die Tabellenspitze. Eine souveräne Mannschaftsleistung, vor allem in den zweiten 30 Minuten, sicherte den Gästen die Punkte. Bester Werfer war Ivan Nincevic mit 9/4 Treffern. Dennis Wilke und Kristian Svensson (jeweils sechs) erzielten die meisten Tore für Lübbecke, das weiter auf Rang vier liegt.

Zu Beginn der Partie profitierten die Füchse im Angriff vor allen Dingen von der Schnelligkeit von Bartlomiej Jaszka, der sich in den ersten 10 Minuten selbst zwei Mal in die Torschützenliste eintrug und zunehmend seine Nebenleute gut in Szene setzte. Das galt auch für Børge Lund, der bislang nur auswärts in Neuhausen zum Einsatz kam und danach verletzungsbedingt pausierte. Der Norweger sorgte auf allen drei Rückraumpositionen für Entlastung. Die Füchse spielten abgeklärt und nutzten konsequent die eigenen Angriffsmöglichkeiten aus. Immer wieder fand der Tabellenführer die passende Antwort auf die Bemühungen der Gastgeber. Letztlich fuhren die Füchse den fünften Saisonsieg (zwei Remis) ein.

Am Sonntag starten die Berliner in die neue Saison der Champions League. Im Heimspiel empfangen sie (16:15 Uhr,Velodrom) Weißrusslands Meister HC Dinamo Minsk.

( BM )