Mit einer bitteren Niederlage im Schlüsselspiel haben die Berliner Handball-Füchse ihre Negativserie verlängert und bleiben daheim in der neuen Saison noch ohne Sieg. Gegen Frisch Auf Göppingen gaben die Hauptstädter am Sonntag eine 30:25-Führung noch aus der Hand und verloren 31:32 (12:14).

Gegen einen der Konkurrenten um den angestrebten Europapokalplatz kassierten die Füchse bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Vor 7681 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle genügten weder elf Paraden des in der 22. Minute eingewechselten Torhüters Petr Stochl sowie neun Tore von Mark Bult, acht von Konrad Wilczynski und sieben von Kjetil Strand. Der Göppiner Lars Kaufmann war mit zehn Treffer bester Werfer der Partie.

In der ersten Halbzeit hatten die Füchse zunächst große Probleme mit der Göppinger Abwehr und lagen schnell 1:5 zurück. Der in der Startphase glänzend aufgelegte Torhüter Silvio Heinevetter führte sein Team wieder heran, in der 20. Minute schaffte Markus Richwien den Ausgleich zum 9:9. Die erste Führung gelang den Hausherren in der 36. Minute mit dem Treffer durch Bartlomiej Jaszka zum 17:16.

Die Füchse kontrollierten das Spiel fortan nach Belieben und setzten sich mit fünf Toren in Folge ab. Acht Minuten vor Ende hieß es 30:25, doch der Vorjahres-Sechste aus Göppingen gab nicht auf, stabilisierte seine Abwehr und kämpfte sich ins Spiel zurück. Drei Minuten vor Schluss gerieten die Füchse wieder in Rückstand und unterlagen nach sieben Gegentreffern in Folge noch. Mehr als der Anschluss durch Wilczynski zum 31:32 -Endstand gelang nicht mehr.

dpa/sh