Konrad Wilczynski war bestens gelaunt. Mit acht Toren hatte der Linksaußen der Füchse Berlin maßgeblichen Anteil am souveränen 31:25 (18:12)-Sieg über MT Melsungen. Für die Hauptstadt-Handballer war es bereits der fünften Bundesliga-Auswärtserfolg der Saison, sie kletterten damit auf Rang neun. „Diese Busfahrt hat sich wirklich gelohnt“, freute sich Wilczynski.
Dabei hatte es vor Reiseantritt eine schlechte Nachricht gegeben: Rechtsaußen Markus Richwien hatte wegen des Verdachts auf Schweinegrippe auf die Fahrt nach Hessen verzichtet, er wurde aber von Runar Karason hervorragend vertreten. Nach einem Blitzstart eilten die Berliner auf 7:1 davon. Die Gäste setzten Melsungen mit ihrem energischen Tempospiel früh unter Druck. Im Vergleich zum Erfolg in Balingen am vergangenen Dienstag zeigten sich die Berliner gefestigter und selbstbewusster. Zur Pause führten sie klar.
Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren aggressiver und konnten den Rückstand zunächst verkürzen. Doch mithilfe des eingewechselten Kjetil Strand zogen die Füchse wieder davon. Damit haben sich die Berliner für die beiden Pleiten zuletzt gegen den THW Kiel und HSV Hamburg rehabilitiert. Im nächsten Heimspiel empfangen die Füchse am 6. Dezember den TV Großwallstadt.
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