Auswärtsfahrten nach Augsburg waren für die Eisbären Berlin zuletzt wenig erfolgreich gewesen. Sieben der vergangenen zehn Partien hatte der EHC dort verloren, Ende Oktober setzte es mit 4:7 die höchste Saisonniederlage. Doch dieses Mal gingen die Eisbären als Sieger vom Eis: Die Berliner schlugen die Panther am Donnerstag mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2).

Die Gastgeber hatten den Abend zur „Retro-Nacht“ erklärt. Viele Zuschauer hatten die alten Trikots herausgekramt, aus den Boxen tönte Musik aus den Neunzigern. All das nützte nichts, denn in der Gegenwart sind die Eisbären momentan einfach besser als der Tabellenzwölfte.

Auch MacQueen trifft

Sean Backman brachte die Gäste früh in Führung (8. Minute). Nach ausgeglichenem Beginn mit Chancen auf beiden Seiten übernahm Berlin im zweiten Drittel die Initiative, was in der 40. Minute zum 2:0 führte – erneut durch Backman, der sich auch mit nur einem Handschuh nicht stoppen ließ.

Augsburg kam durch Scott Valentine (45.) noch einmal heran, doch Jamie MacQueen (49.) stellte den alten Abstand wieder her, ehe Backman (53.) mit seinem 22. Saisontor seinen Hattrick vollendete. Trevor Parkes‘ Penaltytreffer (56.) kam für die Panther zu spät.

Neuer Vertrag bis 2020

„Drei Tore zu machen, ist auch für mich etwas Besonderes“, sagte Backman, der auf 22. Saisontreffer kommt. Im Anschluss an die Partie bestätigte der Stürmer, dass er seinen Vertrag in Berlin bis 2020 verlängert habe. „Mir und meiner Familie gefällt es sehr gut hier, deshalb bleibe ich noch weitere Jahre in Berlin“, sagte er.