Eishockey

Uwe Krupp sieht Rot beim Eisbären-Sieg in Düsseldorf

In einem hektischen Spiel gewinnen die Eisbären nach Verlängerung bei der DEG. Auch eine Strafe gegen den Trainer schockt sie nicht.

Berlins Trainer Uwe Krupp musste in Düsseldorf den Coaching-Bereich verlassen

Berlins Trainer Uwe Krupp musste in Düsseldorf den Coaching-Bereich verlassen

Foto: Bernd Thissen / dpa

Düsseldorf.  Die Eisbären Berlin haben sich bei der Düsseldorfer EG für die 2:7-Heimpleite vom Freitag revanchiert. Nach einer starken Aufholjagd im Schlussdrittel gewann der DEL-Rekordmeister vor 10.412 Zuschauern mit 4:3 nach Verlängerung (1:0, 0:2, 2:1, 1:0).

Damit zogen die Berliner in der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder an den Rheinländern vorbei. Matchwinner war Barry Tallackson, der nur 14 Sekunden nach Beginn der Verlängerung in Überzahl für die Entscheidung sorgte. Es war sein vierter Treffer in den beiden Spielen gegen die DEG.

Handverletzung bei Mark Olver

Die Personalprobleme der Eisbären könnten sich weiter verschärft haben: Angreifer Mark Olver musste das Spiel im ersten Drittel mit einer Handverletzung beenden.

Nach dem ersten Drittel hatten die Berliner nach einem Tor von Tallackson in Führung gelegen (13.). Dann trafen aber Ken Andre Olimb (22.), Norman Milley (40.) und Eduard Lewandowski (42.) jeweils in Überzahl und brachten die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Travis Mulock verkürzte (46.).

In der hektischen Schlussphase wurde Eisbären-Trainer Uwe Krupp wegen unsportlichen Verhaltens vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen. Danach gelang Darin Olver im Powerplay der späte Ausgleich (58.), ehe Tallackson in der Overtime den Siegtreffer erzielte.