Das Leben als Eishockeyprofi ist mitunter strapaziös, das spüren die Spieler des EHC Eisbären derzeit. „Wir hatten zehn Spiele in 20 Tagen und daher kaum trainiert, vor allem regeneriert“, berichtet Trainer Uwe Krupp. Belastend sind insbesondere die Reisen, gerade stehen für die Berliner vier Auswärtsspiele in acht Tagen an.

Nach den Ausflügen per Bus nach Hamburg und per Charterflug nach Stavanger (Norwegen) stehen heute das Spiel bei der Düsseldorfer EG (19.30 Uhr) und am Sonntag bei den Kölner Haien (17.45 Uhr, ServusTV) an. Anders als üblich bleiben die Eisbären dazwischen im Rheinland, um Kilometer und Kraft zu sparen. Durch sieben solcher Verknüpfungen wird man den Titel als Reisemeister der Liga in dieser Saison wohl los.

Krupp schaut nur auf die sportliche Tabelle. „Die DEG und Köln sind hervorragend zusammengestellt und gehören zu den Favoriten in der DEL. Wir wollen natürlich versuchen zu punkten“, sagt er. Für den gebürtigen Kölner ist die Partie am Sonntag kein gewöhnliches Spiel: Vor einem Jahr wurde er als Haie-Trainer entlassen. Jetzt tritt er als Gast wieder dort an.

BM